Bald dürfen wir wieder für Sie auf der Bühne stehen

Wir spielen zwei Stücke im Wechsel

Bezahlt wird nicht von Dario Fo
ab dem 11. Juni auf den Brettern der Bühne Imst Mitte
und
als Wiederaufnahme ab dem 6. Juni
Der Weibsteufel von Karl Schönherr in der Knappenwelt Tarrenz


Wegen der Corona-Bestimmungen dürfen Getränke und Speisen nicht ausgegeben werden. Daneben gelten Sicherheitsabstand und Maskenpflicht und die 3 G: genesen | geimpft  getestet. Wir bitten um Verständnis, dass die Theater ab 22:00h leer sein müssen, weswegen wir die Beginnzeiten angepasst haben.
Bitte rechtzeitig reservieren, da wir nur eine begrenzte Anzahl der Plätze vergeben dürfen.

Bezahlt wird nicht

von Dario Fo

Erzürnt und verzweifelt über die soziale Ungerechtigkeit, Arbeitslosigkeit und stetig steigenden Preisen von Lebensmitteln, plündern Frauen einen Supermarkt mit dem schlagfertigen Argument: „Bezahlt wird nicht“. Zuhause beginnen aber für Antonia und Margherita die Probleme – das Diebesgut muss versteckt werden, der ahnungslose und gesetzestreue Ehemann getäuscht und die Polizei abgelenkt werden. Darum werden Lügenmärchen aufgetischt, die sich zu einem rasanten und absurden Reigenüber Konsum und Ausbeutung entwickeln.

„Wir sind Flegel, und wie allen Flegeln dieser Welt gefällt es uns, zu lachen und zu spotten, grotesk, vulgär und manchmal auch possenhaft zu sein.“ Dario Fo

Der italienische Autor, Regisseur, Schauspieler und Literaturnobelpreisträger DARIO FO schrieb mit „Bezahlt wird nicht“ eine pointierte und sozialkritische Farce über das Aufbegehren gegen die sozialökonomische Ungerechtigkeit, eine bissige politische Utopie voll komödiantischer Elemente in der Tradition des italienischen Volkstheaters. Das Stück entstand bereits 1974, doch der satirische Stoff wirkt auch heute noch höchst aktuell.

„Wir sind überzeugt, dass im Gelächter, im Grotesken der Satire, der höchste Ausdruck des Zweifels liegt, die wichtigste Hilfe der Vernunft.“ Dario Fo

Der Weibsteufel

von Karl Schönherr

In einer einsamen Hütte in den Bergen lebt ein alternder Schmuggler zusammen mit seiner jungen Frau. Um herauszufinden, wo die Schmuggelware versteckt ist und dem Alten das Handwerk legen zu können, wird ein junger Grenzjäger angesetzt, die Frau des Alten zu verführen. Daraufhin und um ungestört seinen Geschäften nachgehen zu können, drängt der Alte seine Frau dazu, dem Grenzjäger den Kopf zu verdrehen.

Seit der Uraufführung 1915 in Wien gilt Der Weibsteufel neben Glaube und Heimat als erfolgreichstes Theaterstück von Karl Schönherr und zählt damit gleichzeitig zu den meistgespielten Stücken im süddeutschen Sprachraum überhaupt.

Wir freuen und auf Ihren Besuch!

Zusatzvorstellung am Do 17. Juni 2021